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Die Idee eines Archivs kam schon nach der Fußballweltmeisterschaft 1974 von Herbert Neumann. „Erinnerungen drohen zu Verkümmern: Frankfurt fehlt ein Sportarchiv“ (FAZ, 24.04.1974).

Die Vorstellung des Museums verwirklichte sich im Jahre 1990. Das Sportmuseum konnte das Tribünengebäude der Stadionrennbahn übernehmen, musste aber im Jahre 2002 wegen dem Umbau des Waldstadions ausziehen.

Das Frankfurter Sportmuseum befindet sich heute im Nike-Gebäude, im Nike Stadium Store. Aufgrund einer Vereinbarung zwischen der Sportpark Stadion Frankfurt am Main Gesellschaft für Projektentwicklungen mbH und der Nike Deutschland GmbH, wird seither auf einer Fläche von 200 Quadratmetern im Erdgeschoss der neuen Unternehmenszentrale des Sportartikelherstellers an der Otto-Fleck-Schneise, die Dauerausstellung „Frankfurt am Start - Sportgeschichte der Mainmetropole“ gezeigt.

In der Darstellung werden rund 150 ausgewählte Objekte von prominenten Leihgebern sowie zahlreiche Fotografien aus 16 Sportarten zu den großen Momenten im Frankfurter Sport in Szene gesetzt. Mehrere Medaillen, wie z.B. die von Helene Mayer bei den Olympischen Spielen 1928 in Amsterdam gewonnene Gold Medaille, oder das WM Gold der Eisprinzessin Marika Kilius von 1963 werden dort ausgestellt. Man kann sowohl Didi Thuraus "Gelbes Trikot" von der Tour de France 1977, als auch die Badehose von Olympiasieger Michael Groß besichtigen. Anhand der Fotografien und Modelle können wir uns an das alte Waldstadion, an die Geschichte des Fußballs, oder an die Radrennbahn erinnern.

Die Ausstellungsstücke sind Zeugnisse des berühmten Frankfurter Sportlebens aus den letzten Jahrzehnten. Vergessen wir nicht, Frankfurt veranstaltete Weltmeisterschaften im Radsport und Fußball, die europäischen Wettkämpfe, mehrere Federation Cup, den Kampf von Boxlegende Muhammad Ali gegen Karl Mildenberger und das Deutsche Turnfest. Außerdem sollte man nie vergessen, dass der Sport Menschen zusammen führt.